Besonders für Blogger dürften die Zugriffszahlen auf einzelne Artikel ihrer Seite interessant sein, so auch für mich. Um einerseits nicht immer das relativ umständliche Google Webmastertool aufmachen zu müssen und andererseits alle Zahlen schon im WordPress Dashboard griffbereit zu haben, habe ich schon länger das Plugin WP-Postviews von Lester Chan installiert, das auch sehr gute Arbeit leistet. Das Plugin kann aber mehr, als nur intern Zugriffe zu zählen.

Aus der Urzeit des Internets kennen einige vielleicht noch die bunten Zähler, die früher auf keiner Seite fehlen durften. Sie waren meist mit einem CGI-Skript in die Seite eingebunden und nervten in der Regel mit bunten Zahlen. Sie waren aber dennoch mit das einzige halbwegs dynamische Element das man als Webmaster damals zur Verfügung hatte, und so klickten wir uns fleißig hin und her, nur um zu gucken, wie die Zahlen in die Höhe schnellten.
Mit dem WP-PostViews Plugin geht das Zählen jetzt ähnlich einfach und vor allem, auch pro Artikel in WordPress. Ich nutze das Plugin bereits seit einigen Jahren und bin sehr davon überzeugt. Um auch nach außen hin die Zugriffe auf meine einzelnen Artikel zu dokumentieren, habe ich jetzt auch das Snippet implementiert, um die Zahlen pro Post ausgeben zu lassen. Das geht übrigens sehr leicht.
Das Plugin verwendet einen Shortcode, um den Pageview-Wert pro Artikel zwischenzuspeichern. Diesen muss man lediglich im Themes-Editor an die richtige Stelle des Templates kopieren und abspeichern. Ich habe den entsprechenden Code, < ?php the_views(); ?> in das Template content.php des neu mit WordPress 3.9 gelieferte Theme Twentyfourteen hineinkopiert und, voilà, die Zugriffe pro Post werden angezeigt. Damit diese Zugriffszahlen aber nicht allzu sehr in der Hintergrund drängen, habe ich noch ein DIV mit der Klasse smallPrint drum herum gelegt, welches ich am Ende der Datei style.css mit font-size 60% definiere.
Neben der Eitelkeit, die diese Zahlen natürlich bedienen, dient die PageView Zahl pro Artikel auch der Kontrolle, ob ein Artikel die nötigen Zugriffe erhalten hat, um für die Ausschüttung der Verwertungsgesellscvhaft Wort in Frage zu kommen, um gegebenenfalls durch einen Tweet noch über die Schwelle von zur Zeit 1.500 PageViews pro Kaenderjahr zu kommen.


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