Welches CMS für welchen Zweck?

Welches CMS für welchen Zweck?

Wenn man im Begriff ist, ein neue Seite ins Netz zu stellen, dann steht man vor einigen Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Neben dem wichtigsten Punkt, nämlich wieso und für wen man die Seite macht, muß man sich überlegen, welchen Charakter sie haben soll und welche zusätzlichen Kriterien erfüllt werden sollen. Wenn man vor hat, regelmäßig Texte zu veröffentlichen, empfiehlt sich die Verwendung eines Blog-Systems wie WordPress. Viele Web-Hoster bieten es bereits standardmäßig installiert an und falls nicht, läßt es sich kinderleicht aufsetzen, sofern die Domain über MySQL und PHP verfügt. WordPress ist leicht um weitere Funktionen zu erweitern, indem man sogenannte Plugins installatiert, die dem System zusätzliche Fähigkeiten verleihen. Soll die Seite andererseits nicht kontinuierlich um Inhalte ergänzt werden, dann kann die Verwendung eines CMS ohne die einschlägigen Blog-Funktionen ratsam sein. Einer der Hauptpunkte beim Bloggen ist die Interaktion mit den Lesern, die bei WordPress beispielsweise die Möglichkeit haben, die Blog-Beiträge zu kommentieren. Wenn man das als Seitenbetreiber nicht will und es auch nicht für die Zukunft vor hat, dann sollte man von vornherein bei der Wahl des Content Management System drauf verzichten, Systeme, die das Kommentieren ermöglichen, zu verwenden. Es ist allerdings auch ohne weiteres möglich, die Kommentarfunktion für alle Beiträge abzustellen. Wordpress bietet dem Administrator eine Oberfläche, um in einer Editor-Umgebung oder durch die direkte Eingabe von HTML Beiträge einzugeben und gleich zu formatieren. man kann sich aber auch fûr die Komfort-Umgebung entscheiden, indem man auf „Visuell“ klickt und den Text dann in einem Microsoft Word nicht unähnlichen Editor eingibt. Auf diese Weise können auch ganze Internet-Seiten von Personen bearbeitet werden, die mit dem HTML-Codieren nichts oder wenn überhaupt nur wenig am Hut haben. Redaxo ist ein anderes, besonders in Deutschland weit verbreitetes Content Management System. Es wirde 1999 entwickelt und 2004 unter GNU Public License freigegeben. Es ist bewußt schlicht gehalten und modular aufgebaut. Die Formatierung der Texte wird über sogenannte Module vorgenommen, indem man so etwas ähnliches wie CSS-Klassen anlegt. Diese angelegten Modul-Klassen können dann im Backend bei der Eingabe der Texte ausgewählt werden, die dann die Formatierung besorgen. Mehr zum Thema