Themenauswahl im Blog

Wenn man bloggt, dann doch zumeist über etwas, was man kann oder gut versteht. Etwas, von dem man ausgeht, man könnte etwas fundiertes darüber aussagen und Anderem etwas drüber erzählen. Bei meinem Blog www.toalster.de dreht sich die Themenauswahl rund um Webdesign und Umsetzung von Seiten, das Internet an sich in all seinen Ausprägungen, aber auch um die Randthemen rund um das Publizieren im Netz und selbständig sein als Künstler. Wie aber findet man die Themen, die die Leser interessieren fragt diese Woche der Webmasterfriday.

Kurz gesagt: ich hole mir die Inspirationen für meine Artikel von überall her. Mal schreibe ich Artikel über die Künstlersozialkasse, weil ich gerade ein Schreiben von ihnen erhalten habe, weil sie dieses oder jenes Schriftstück von mir haben wollen. Ein anderes Mal kommt mir die Idee, etwas über die Urheberrechte zu schreiben, wenn ich z.B. wie gestern bei Twitter eine Nachricht lese, daß eine illegale Download-Plattform wie Megaupload vom Netz genommen wurde.

Ich habe auch schon Artikel bei heise.de oder im Spiegel Online als Ausgangspunkt für eigene Betrachtungen genommen, wobei ich die Letzteren eher ungerne als Quelle nehme, weil bis die über ein Thema berichten ist es schon populistisches zerfleddert, daß es sich meist schon garnicht mehr lohnt.

Da meine Leser mir noch nicht allzu viel Feedback in Form von Kommentaren oder Emails geben, bin ich auf mein Gespür angewiesen und kann eigentlich nur raten, wie groß das Interesse ist. Anhand von Zugriffszahlen kann ich sehen, welche Artikel die Beliebtesten sind und welche Themen eher weniger ankommen. Ich glaube, daß liegt aber auch zu einem gewissen Teil an der Art, wie man schreibt. ReißerischeTitel mit Schlagworten wie “Geld verdienen” oder die allseits gesuchten “Backlinks” bringen nach meiner Erfahrung mehr Leser und machen damit meinen Blog auch immer ein Stück weit bekannter. Im Augenblick sind also Zugriffszahlen der einzige Anhaltspunkt, den ich habe, um das Interesse meiner Leser zu messen.

Diese Zahlen sind aber auch nicht wirklich aussagekräftig, schließlich kann ein einzelner Leser  ja auch mehrfach zurückkommen und wird dann jedes Mal als neuer User gezählt, was widerum die Gesamtzahlen verwässert. Für die Zukunft plane ich, ähnlich wie einige meiner Blogger-Kollegen wie Selbständig im Netz oder Perun, die Einrichtung von Umfragen, um damit die Meinung meiner Leser genauer einfangen zu können und somit noch besser auf den Punkt zu schreiben.

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Eine Antwort auf Themenauswahl im Blog

  1. Steffi sagt:

    Hier muss ich auch nochmal ….

    Also ich habe ja auch so das ein oder andre Blögchen und so manche Website und verzichte, hier bei dir Werbung zu machen oder einen Backlink zu schnorren.

    Kommentieren tu ich aber ebenfalls gerne und drum gebe ich hier meinen Senf auch noch ab.

    Mir geht es ähnlich. Zwar habe ich Themenblogs, aber dann kommt irgendwas auf mich zu und ich merke: Darüber möchte ich schreiben. Manchmal ist es der Ärger der mich treibt, manchmal der Gedanke, dass ich das besser könnte als ein Vorschreiber, ein anderes mal ist es meine Motivation, dass ich andere Gedanken zu etwas habe und meine andere Sichtweise heraussprudeln lasse. Das sind, so denke ich, ziemlich gute Eigenschaften eines Bloggers, der aus Leidenschaft handelt. Keiner kennt sämtliche Links zu all meinen Seiten und niemand weiß, zu was ich bereits meine Meinung kund getan habe. Ich zwinge niemand, meine Ergüsse zu lesen, ich hoffe aber auf Freiwilligkeit und echtes Interesse. Irgendwo hatte ich bei dir auch einen Artikel erhascht, in dem es um die Frage ging, ob es Berufsehre überhaupt noch gäbe.

    Ja es gibt sie – für mich. Niemals möchte ich massenkompatibel oder gebeugt schreiben und niemals verkaufe ich meine gute Leistung an schlechte Werbebanner. Wenngleich auch immer Berufsehre mit einem ausreichenden Einkommen irgendwie kompatibel sein muss. Nicht immer leicht aber trotzdem meist schaffbar.

    Auch, wenn man sich nicht immer an der 100-Prozent-Marke der Berufsehre entlang bewegen kann, sollte man immer danach streben, sehr nah am Optimum zu wandeln.

    In diesem Sinne wünsche ich dir noch lange, lange Freude an dem, was du hier tust.

    LG, Steffi

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