Google Analytics für WordPress

Google Analytics für WordPress

Neben diversen Statistik Plugins für WordPress Installationen bietet Google Analytics die umfangreichste Möglichkeit, Besucherströme für eine Website zu erfassen und zu analysieren. Mein Favorit ist das Plugin Google Analyticator, welches die Einbindung der Google ID übernimmt.
Google Analyticator Einstellungen

Google Analyticator Einstellungen

An sich ist es ja kein Problem, die Seiten einer Domain mit Google Analytics untersuchen zu lassen. Alles was man als Webmaster tun muss, ist sich einmal bei Google anzumelden und eine ID zu beantragen. Diese ID muß dann in den Head-Bereich des Seiten-Templates eingefügt werden, damit Google auch immer weiß, welche Seite gerade angeklickt wird. Überhaupt sind die Auswertungsmöglichkeiten, die einem Google Analytics bietet, enorm. Da können Zugriffe auf die Domain nach den verschiedensten Kriterien untersucht werden, etwa Gesamtzugriffe der Seiten in einem frei wählbaren Zeitraum. Solche Auswertungen sind besonders interessant, wenn man parallel Werbung für die Seite macht und schauen will, ob die Werbung auch angeschlagen hat. Zeigen sich etwa nach dem Schalten der Werbung keine oder nur geringere Steigerungen der Zugriffe dann kann man sich diese Werbemaßnahme auch sparen. Man kann auch Dinge über seine Besucher erfahren, wie z.B. welchen Browser sie verwenden, oder zu welchen Tageszeiten sie kommen. Solche Informationen können für Webmaster relevant sein, um die Klientel zu checken: welche Zielgruppe besucht die Seite. Schulkinder surfen beispielsweise gemeinhin nicht morgens außerhalb der Ferien. Oder Menschen die mit Win98 und Internet Explorer 3 unterwegs sind, werden auf einer Seite über Problemlösungen für MacOSX zielgruppenrelevant angesprochen werden. Was aber das wirklich wichtige ist, man bekommt als Webmaster und Seitenbetreiber verläßliche Daten über die Benutzer einer Website. Die Daten sind allerdings auch so aussagekräftig, dass es Google Analytics bereits zum Politikum gebracht hat und erst nach Intervention des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar eine bedenkenloser Einsatz seitens der Webmaster möglich. Die Webmaster sind es aber auch, so Caspar, die für den datenschutzgerechten Betrieb auf ihren Seiten verantwortlich sind.