Autoblogging für Affiliates: welches WordPress Plugin ist das beste?

Autoblogging für Affiliates: welches WordPress Plugin ist das beste?

Wie im Kommentar von M. vom 3.Aug.2014 zu lesen, liegt der Verdacht nahe, dass es sich beim Entwickler des Datafeed Plugin um einen Betrüger handelt. Ich kann dazu leider nichts sagen, und möchte mich weder der üblen Nachrede noch der Beihilfe zum Betrug strafbar machen. Ich weise aber darauf hin, dass es Fälle gegeben hat, in denen nach der Bezahlung kein funktionierender Download-Link verschickt wurde. Nichts desto trotz ist das Plugin sehr gut, und kann mit etwas Google-Suche auch anderweitig besorgt werden, habe ich mir sagen lassen. Ich habe einige Plugins getestet, und wirklich problemlos hat keines von ihnen gearbeitet. Mal werden nur zehn Datensätze eingelesen, egal wieviele man in den Optionen vorgegeben hat, mal werden die Produktbilder nicht mit eingebunden, weil die Img-URLs ungültig sind oder die Produktdaten werden zwar importiert und auch in der zeitlichen Vorgabe, man hat aber fast keinen Einfluss auf das Layout. Templates sucht man vergebens.
Datafeed Plugin von Digitalquill

Datafeed Plugin von Digitalquill

Die getesteten Plugins sind im einzelnen: Feedmonster, wp-o-matic und das Datafeed Plugin von Digitalquill. Links zu den einzelnen Tests finden sich am Ende dieses Artikels. Unterm Strich muss ich sagen, dass mich eigentlich nur das Plugin Datafeed beeindruckt hat. Es ist zwar mit 30 Euro nicht das günstigste, aber wirklich gut programmiert und bietet dem Webmaster einige Möglichkeiten, um Affiliate Daten automatisch in Blogposts umzuwandeln. Das Plugin Feedmonster ist in der abgespeckten Version kostenlos, nervt aber auch durch relativ spartanische Benutzerführung und fehlende Erläuterungen. Wahrscheinlich eollen einen die Entwickler fast schon dazu nötigen, den Premium Zugang für Feedmonster zu bestellen. Der ist allerdings mit fast 10 Euro pro Monat meiner Meinung nach zu teuer. Der Eindruck, dass sich dort eine weitere Einnahmequelle für die Entwickler öffnen soll wird auch durch die übermäßige Platzierung von Werbung für den Premium Account untermauert. So gut kann das Plugin aber nicht sein, um derartige Kosten zu rechtfertigen. Das Plugin Datafeed von Digitalquill ist mit 30 Euro (25 brit. Pfund) auch nicht günstig, dafür macht es aber auch genau das was man von einem Daten-Import Plugin erwarten würde: man kann Produktdaten entweder hochladen oder als Feed verknüpfen, kann die Datenfelder im Template für jeden Feed einzeln verknüpfen und so im Handumdrehen große Datenmengen in WordPress Artikel umwandeln. Hat sich hinterher die Datenstruktur der gelieferten Daten oder des Feeds geändert dann kann man per Edit this feed die Produktdaten nochmals kompilieren lassen und so die Ausgabe der richtigen Daten sicherstellen. Ein bisschen weniger komfortable aber ähnlich gut strukturiert geht das Plugin wp-o-matic zur Sache. Hierbei legt man sogenannte Kampagnen an, die dann auf eine Datenquelle zugreifen. Dieses müssen im RSS-Format übergeben werden. Über ein recht archaichisch anmutendes Template-Werkzeug läßt sich die gezogene Datenmenge auch einigermaßen formatieren, aber besonders bequem sieht es nicht aus. Da ist das Format-Tool der Datafeed-Plugin schon ganz anders. Es simuliert den WordPress-Editor und ermöglicht so, exakte Format-Vorgaben für so ziemlich jedes Daten-Element. Unterm Strich ist das Dataffed-Plugin der absolute Sieger. Es besticht durch Komfort und relativ gute Details wie der Möglichkeit, Daten vorab zu formatieren. Außerdem kann es neben RSS auch Daten im CSV und XML-Format verarbeiten, sodaß man auch Produktdaten von Affilinet und Tradetracker übernehmen und problemlos auf seiner WordPress-Seite einfügen kann.