Wie man sich den Apfel zerschießt

Wie man sich den Apfel zerschießt

Ich gehöre ja zu denjenigen, die sich imemr gerne und ausgiebig lustig machen über die Leute mit ihren Windows-Rechnern, wenn sie mal wieder erzählen, wie dieses oder jenes nicht geklappt hat und wie sie händeringend versucht haben, etwas zum Laufen zu kriegen. Da ist dann mal der Treiber vom einen Programm, dessen Herkunft man nicht erklären kann, inkompatibel mit dem anderen Treiber. Oder die Registry ist kaputt. Wobei man natürlich keine Ahnung hat, wer oder was dort überhaupt registriert wird. Am besten isses ja, wenn das Programm der Wahl, sozusagen das Arbeitspferd einfach nicht startet. Genau das ist mir passiert. Mit dem Mac. Ich hatte nämlich neulich mit Platzproblemen auf der Festplatte zu kämpfen und dachte mir, ich mache mal etwas Platz. Gesagt, getan, Programm runtergeladen, angeblich ein Super-Teil: Monolingual. Es entfernt die Programm-Bestandteile, die man nicht braucht. Zum Beispiel braucht man als deutschsprachiger Anwender höchstwahrscheinlich niemals die Menüs von Photoshop in Japanisch. Oder Französisch. Oder sonst welche Sprache. Allerdings: Photoshop selbst braucht sie. Und weigert sich zu laufen, wenn man das Zeug weg löscht. Illustrator auch, und sonst noch so einige Programme. Das einzige was dann noch geholfen hat, um die Programme wieder zum Laufen zu kriegen, war, das Mac OS frisch aufzuspielen. Und somit ist Apple eigentlich keinen Deut besser als Windows, oder? Hab ich das jetzt wirklich gesagt?