Webhosting mit Evanzo

Webhosting mit Evanzo

Ein guter Webhost ist fürs Webdesign schon fast die halbe Miete. Dabei ist es wichtig auf einzelne Faktoren zu achten: Welche Leistungen sind im Paket enthalten? Reagiert die Hotline auch oder wartet man Ewigkeiten, um mal eine Antwort zu bekommen? Haben die Server genügend Bandbreite, um in adäquater Geschwindigkeit die angeforderten Daten liefern zu können? [aartikel]3836218763:left:toalsterde-21[/aartikel]Am Anfang war angeblich das Wort. Dann kam der Mensch und erdgeschichtlich gesehen kurze Zeit danach kam dann auch schon das Internet. Und am Anfang dessen gab es Hölle und Verdammnis, nämlich 1&1 oder Strato. Das waren seinerzeit die Platzhirsche und basta. Da ich um den Zeitraum 2001/02 anfing mich in die Themen PHP und MySQL Datenbanken einzuarbeiten und mir die Kosten bei meinem damaligen Anbieter, Strato, zu hoch gewesen wären, macht eich mich auf die Suche nach einem anderen Webhost, und fand bei meiner Recherche Evanzo. Hierbei handelte es sich damals um eine kleine aufstrebende Internet-Firma, die mit günstigen Preisen und für die damalige Zeit gutem Leistungsumfang auf Kundenjagd ging.  
Evanzo Homepage

Evanzo Homepage

Anfangs war ich auch richtig begeistert von ihrem Service und vor allem von der Geschwindigkeit, mit der die Umstellung vonstatten ging. Der KK-Antrag, den ich mir bei Evanzo herunterladen konnte, wurde von Strato problemlos abgesegnet und nach relativ kurzer Zeit bekam ich die Bestätigung, daß ich mich nun auf dem Evanzo-Server einloggen könnte, um meine Dateien zu verwalten. So weit so gut. Schwierig wurde es erst, als ich etwas nicht verstand und mal bei Evanzo nachfragen wollte. Das war prinzipiell wohl auch problemlos, allerdings auch vollkommen ohne Erfolg. Ich schickte eine Email an die im Support-Bereich angegebene Adresse und wartete. Und um ehrlich zu sein, wenn ich nicht schon die Hoffnung aufgegeben hätte, ich würde noch heute warten. Das passierte mir ein paar Mal mit Evanzo und dann mir so der Gedanke, es handele sich hier möglicherweise nicht um ein professionelles Unternehmen, sondern um ein nebenher laufendes Zusatzeinkommen. Das ist an und für sich nicht schlimm, nervt aber die Kunden, wenn die wirklich etwas schnell und am besten sofort brauchen. Wenn ich mir dazu dann auch die Foreneinträge zum Thema Evanzo lese, sehe ich meine Einschätzung bestätigt: da kündigt etwa ein Kunde im Jahre 2006 seine Domain, und findet 2009 die von ihm dort zurückgelassenen und mittlerweile gelöscht geglaubten Inhalte noch immer vor. Interessanterweise listet Google dieses Forum gleich als Zweites, wenn man „Evanzo“ sucht. Auch im Boardunity-Forum wird geklagt und von Evanzo abgeraten. Nachdem es mir dann einfach zu lange gedauert hat, bis sich der schwerfällige Support meldet, was ja nie der Fall war, habe ich mich entschieden zu wechseln. Auch das ging relativ problemlos. Evanzo hat so weit ich mich erinnere keine großen Anstalten gemacht, mich als Kunden zu behalten. Das ist an sich ja schon ein Zeichen dafür, wie wichtig ich Ihnen dann überhaupt als Kunde war – nach meinem Dafürhalten also garnicht wichtig.