Usability durch Webstandards

Usability durch Webstandards

Als die Internetseiten noch graue Hintergründe, wenn man sich nicht um das Background-Attribut im Body gekümmert hat, man kaum einen bis überhaupt keinen Einfluß auf das Aussehen von Tabellen und Absätzen hatte und der damals noch total beliebte Rollover-Effekt bei Navigationselementen überall zu finden war, da sehnten sich einige Programmierer noch verbindlichen Standards, um einheitliche Seiten zu erstellen. Durch die Vielzahl der verschiedenen Browser und der dadurch nicht zu zählenden Menge an Ausnahmen, die man bei der Code-Erstellung mit einbeziehen mußte, war es echt ein Krampf, Webseiten zu coden. Was auf Netscape gut aussah, mußte noch lange nicht auf dem Internet Explorer funktionieren. Und wenn’s dann im IE4 gut aussah, dann meist nicht im IE 5. Und so weiter und so fort. Durch die verbindliche Einführung von HTML4 und CSS 2.0 wurde das plattformübergreifende Webdesign um einiges leichter. Effekte konnten nun dokumentiert werden, und mußten nicht mehr nur als Trick auf einschlägigen Seiten wie Dr.Web oder Webmonkey weitergegeben werden. Auch wenn die Code-Erstellung durch Programme wie Dreamweaver, Adobe PageMill oder Microsoft FrontPage in den seltensten Fällen sauberen HTML-Code lieferte, so ermöglichte er es doch, daß auch die Grafiker in der Werbeagentur Seiten erstellen konnten, die auch noch gut aussahen und funktionierten. Heute sind Code-Bibliotheken wie jQuery quasi Standard im Netz. Man findet die auf dieser Code-Sammlung basierenden Effekte an fast jeder Ecke und kann sich die Seiten mittlerweile kaum noch ohne vorstellen. Auch gehört die Schriftgestaltung mit Hilfe von Cascading Style Sheets (nunmehr in der Version 3) zu den normalen Tools eines Webdesigners. Dies macht die Arbeit in einer Internetagentur um einiges leichter, damit mehr Zeit und Energie bleibt, um sich um das Design zu kümmern. Technische Hintegründe, wie Datenbank-Design oder die Adaption einer bestehenden Seite an mobile Endgeräte wie iPhone oder Tablet-PCs bieten viele Agenturen an, z.B. die Firma Rittler & Co. in Graz. Dort legt man nicht nur großen Wert auf die Einhaltung der bestehenden Standards, sondern behält den Marketingaspekt einer Website im Auge, um dem Kunden den größtmöglichen Erfolg zu bescheren. Social Media und Linkaufbau gehören ebenso zum Portfolio wie kompetente Suchmaschinenoptimierung (SEO) und modernes Design.