Musik übers Internet hören

Musik übers Internet hören

Nachdem die GEMA vielen Internet-Nutzern, die bislang per Youtube Musik hörten,  einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht hat (siehe GEMA) muß man sich nach anderen, legalen Quellen für Musik umschauen. Hier sind einige Vorschläge. JETZT Music-Flatrate + Mobile kostenlos testen!Ein alter Bekannter, der nun allerdings ein vollkommen anderes Geschäftsmodell als früher verfolgt ist Napster. War dies noch zu Beginn der 2000er Jahre als Plattform für den Vertrieb von Raubkopien bekannt, so haben heute PC-User und Smartphone-Benutzer über Napster legalen Zugriff auf über 15 Millionen Songs. Neben einzelnen Songs und Alben, die man kaufen und herunterladen kann, gibt es für eine  Flatrate von 7,95 Euro monatlich soviel Musik wie man will. Somit kann man unbegrenzt persönliche Empfehlungen, vorgefertigte Playlists und vieles mehr genießen und neue Musik entdecken. Für nur 12,95 Euro auch auf dem Smartphone. Neben einfacher Handhabung bietet Napster beste Tonqualität und ist regelmäßig Testsieger bei bedeutenden Fachmagazinen (Computerbild 11/08, PC Praxis 12/07). Das deutsche Webportal Simfy geht da einen anderen Weg: nicht digital kaufen oder herunterladen, sondern streamen! Dort wird für einen festen Betrag monatlich den Nutzern die Möglichkeit gegeben, aus einem Katalog von 18 Millionen Songs in bester Qualität und ohne zeitliche Begrenzung Musik zu hören. Simfy Premium kostet 4,99 Euro, für Smartphones kostet der Zugang 9.99 Euro. Zudem kann jeder Neukunde simfy in vollen Umfang 30 Tage kostenlos testen, wird während dieser Testphase gekündigt, entstehen ihm keine Kosten. Nach Ablauf der Probephase können unsere Musikflatrates jederzeit monatlich gekündigt werden – kein Abofalle! Neu auf dem Markt ist ebenfalls Spotify, das es sowohl für Desktop PCs als auch für mobile Geräte wie Smartphones oder Tablet PCs wie iPad, Galaxy etc. gibt. Die Idee dahinter ist, dass das Ganze im Grunde gratis ist, solange man die Musik nur per Stream anhört. Dafür bekommt man wie im Radio Werbeeinspieler. Und man kann auch nur online hören. Titel herunterladen und ohne Werbung hören geht nur in der Premium Version, die 9,99 Euro pro Monat kostet.  Unterm Strich bietet Spotify eine vernünftige Lösung für das leidige Piraterie Problem. Auf die Dauer kann man das kriminelle Treiben der Musik-Diebe sowieso nicht unterbinden, da macht es Sinn, einen Weg zu finden, mit dem man wenigstens die Musikfreunde auf die eigene Seite zieht. Ebenfalls ein alter Bekannter ist Jamba, der allerdings etwas aus dieser Reihe heraustanzt. Kannte man Jamba bislang nur als Anbieter von Klingeltönen und anderen nervigen Handy-Spielsachen bieten sie nun mit Jamba Music das bekannte Abo-Muster. Meiner Meinung nach mit 4,99 Euro für 7 Tage reichlich teuer. Verglichen mit Spotify ein absoluter Non-Starter.