Internet-Seiten der Bundesligavereine in der Saison 2012/13

Internet-Seiten der Bundesligavereine in der Saison 2012/13

Nach der Saison ist vor der Saison: kaum ist die Euro 2012 Geschichte und ein neuer Titelträger gekrönt geht es auch schon weiter mit der Bundesliga. Während die Nationalmannschaften in Polen und der Ukraine um den europäischen Titel gekämpft haben, galt es für die heimischen Teams die Weichen für die kommende Bundesliga-Saison zu stellen. Neben dem Anwerben der richtigen und wertvollen Spieler, die für die einzelnen Bundesliga-Vereine in der kommenden Saison den Erfolg sichern sollen, konzentriert sich das Augenmerk der professionellen Fußball-Vermarkter auf die Außen-Kommunikation: wie nimmt der Fan den Verein wahr? Wie soll er den Verein wahrnehmen und welche Emotionen will man „rüberbringen“. Mittlerweile dient hierfür das Internet als einer der Hauptkanäle. In den vergangenen zwanzig Jahren ist der Fußball, wie man ihn kannte, zu einer familienkompatiblen Samstagnachmittags-Unterhaltungsshow geworden – mit Funpark für die Kleinen, erträglichen Leichtbier-Preisen für die Väter und einer Mitmach-Eventkultur für die Damen. Der Blut, Schweiß und Tränen-Geruch von früher ist einem neuen Charakter für den Sport im Ganzen gewichen. Oder besser das Alte wurde durch ein Massentauglicheres neues Konzept ersetzt. War früher das Internet für Fußballclubs etwas unheimliches ist es heute ein zwingend notwendiges Kommunikationsmittel. Ich habe mir deshalb in den Länderspielpausen der Euro 2012 die einzelnen Seiten angeschaut und versucht, dahinter zu kommen, wie sie aufgebaut sind und sie einzeln bewertet. Dabei ging es natürlich rein subjektiv zu: mal war die am Rand oder auch mittendrin platzierte Werbung zu laut, zu plärrend, mal die Navigation nicht durchschaubar. Neben persönlichem Geschmack zählte natürlich auch die Usability und der Spaßfaktor: eine leicht zu bedienende Seite, die aber unansehnlich gestaltet ist, braucht keiner.