IKEA und die unerwünschten Mails

IKEA und die unerwünschten Mails

Super Idee: fast jeder von uns geht gerne bei Ikea einkaufen. Und da liegt es nahe, Spam-Mails mit vermeintlichen Rechnungen zu versenden und dem Eintrag, daß die Rechnung gültig sei, es sei denn man widerspricht hier schriftlich. Allerdings muß man dazu den Anhang aufmachen und – schwupps! – hat man sich nen Virus eingefangen. Diese Ikea-Mails sind aber schon recht doof gemacht: man bekommt gleich mehrere, von verschiedenen Läden, ob Kiel oder Ulm, deutschlandweit. Wer geht schon in ganz Deutschland ins Möbelhaus? Aber das allerdämlichste an der Mail ist die angebliche Impressum-Zeile, in der die Details des schwedischen Unternehmens angegeben werden: Inter Ikea Systems B.V. (eigentlich in Schweden beheimatet), hat aber plötzlich Dr. Klaus Zumwinkel als Vorsitzenden des Aufsichtsrates und ist als schwedische Firma ins Handelsregister beim Amtsgericht Koblenz eingetragen. Und obendrein den Sitz der Gesellschaft in Bonn. Dabei gibt es kein Ikea Möbelhaus in der Ex-Bundeshauptstadt. Offenbar ist diese Beschiß-Zeile noch übrig geblieben von der letzten Spam-Aktion, als man sich als Telekom ausgegeben hat. Als am besten die Mail ungelesen löschen. ikea-spam