Bundesliga 2012/13 im Netz – Das Mittelfeld Teil 1

Bundesliga 2012/13 im Netz – Das Mittelfeld Teil 1

Im ersten Teil meines Überblicks über die Webseiten der Bundesligavereine der Saison 2012/2013 geht es um die Vereine, die in dieser Saison voraussichtlich im Mittelfeld mitspielen werden. So richtig nach unten dürfte es für keinen von ihnen gehen, aber die oberen Plätze dürften ihnen wohl nicht offen stehen. Auch wenn es in den vergangenen Jahren immer wieder Vereine gegeben hat, die sich klammheimlich nach vorne gearbeitet haben und die Saison auf einem Platz beendet haben, den ihnen vorher keiner zugetraut hätte.
Eingangsseite der Hoffenheimer Website

Eingangsseite der Hoffenheimer Website www.achtzehn99.de

Einer von ihnen ist der Herbstmeister des Jahres 2008, die TSG 1899 Hoffenheim,beheimatet im Kraichgau. Diesen Landstrich kannte vorher wohl keiner und die allermeisten dürften mit dieser Landschaftsbezeichnung nichts anderes verbinden als diesen Verein. So wie Oggersheim untrennbar mit dem Namen des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl verschmolzen ist, vertritt die TSG den Kraichgau auf nationaler Ebene, was noch vor ein paar Jahren vollkommen unvorstellbar war. Ein Verein aus den Niemandsland zwischen Hessen und Schwaben, der nicht der Karlsruher SC ist. Die Website des TSG 1899 Hoffenheim, wie sich der Verein seit einigen Jahren gerne nennt, erwartet den Besucher mit einer statischen Eingangsseite, die Verweise auf den Fanshop, die eigentliche Homepage und den Ticketshop enthält. Das ist Service, denn die allermeisten Anfragen dürften wohl in genau diese Kategorien fallen: Trikots, Infos und Eintrittskarten. Die Seite selbst ist in blau-weiß gehalten, welches natürlich durch das Farbschema des Vereins vorgegeben ist.
Newsseite der Website www.achtzehn99.de

Newsseite der Website www.achtzehn99.de

Was an der Seite der Hoffenheimer auffällt, ist die angenehm „leise“ platzierte Werbung: neben einem schlichten unaufdringlichen Skyscraper auf der rechten Seite findet sich lediglich ein kleines Sponsoren-Icon für eine Solarenergiefirma am Rand der Seite. Das kann man wohl auch nur machen, wenn man die Milliarden eines Gönners im Hintergrund weiß. Ich will aber an dieser Stelle garnicht in den Chor der Hopp-Basher einstimmen, ich find ihn ja garnicht so schlecht. Sicher, einen Verein mit dem eigenen Geld zuu unterstützen und dann zu behaupten, es sei ein Traditionsclub ist nicht jedermanns Sache, aber sein Verhalten ist allemal besser als wenn er sich mit seiner Kohle anderen altruistischen Hobbies hingeben würde, wie Autorennen fahren oder Polo spielen. So haben wenigstens noch ein paar mehr Leute etwas von seinem Spaß. Und er bezahlt’s auch noch.
Eingangsseite der Website des VfB Stuttgart

Eingangsseite der Website des VfB Stuttgart

Bei den einstigen „jungen Wilden“ vom VfB Stuttgart ist in der Vor-Bundesligazeit offenbar die  Zeit, um neue Trikots zu verkaufen. Die Eingangsseite der Homepage des einstigen Klinsmann-Clubs begrüßt die Besucher mit drei Jerseys und dem Claim „Die Neuen sind da!“. Auf den ersten Blick fällt mir an der Seite auf, wie der rote Brustring, der schon seit Jahrzehnten zum „Look“ der Stuttgarter Trikots gehört in das Design der Seite aufgenommen wurde. Im oberen Bereich erstreckt sich ein rotes Band auf welchem rechts das Vereinswappen mit den drei Buchstaben und dem württembergischen Hirschgeweih liegt. Dieses Band wird in der Mitte und unten noch einmal aufgenommen und ist natürlich durch die Farbe ein ziemlich Hingucker.
Homepage des VfB Stuttgart

Homepage des VfB Stuttgart

Auf der Homepage selbst wird mit den aktuellen Gimmicks gearbeitet: drei Topmeldungen stehen dort untereinander, jeweils eine wird eingeblendet, das sieht stark nach einem jQuery-Effekt aus. Weiter unten kommt dann ein Flash-Karussell zum Einsatz, mit dem man sich durch den Mannschaftskader des VfB Stuttgart durchklicken kann. Abgesehen von der mangelnden Einsatzbereitschaft auf Apple-Mobilgeräten wie iPhone oder iPad sehr gefällig. Auch beim VfB erscheint die Werbung sehr zurückhaltend. Ganz rechts ist ein Skyscraper, während in der rechten Contentspalte 17 Sponsorenlogos angezeigt werden, ohne dass man sich die Augen zuhalten muss. Da hat der Designer sehr rücksichtsvoll gearbeitet. Bzw. die Onlineagentur von LaOla1, die laut Impressum die Seite erstellt haben.