Bundesliga 2012/13 im Netz – Zweistellige Plätze Teil 2

Bundesliga 2012/13 im Netz – Zweistellige Plätze Teil 2

In dieser Folge meiner Betrachtung der Websites der Bundesligavereine der Saison 2012/13 geht es um die Seiten des SC Freiburg, der Aufsteigermannschaft SpVgg Greuther Fürth und die Seiten des SV Werder Bremen.
Splashscreen SC Freiburg

Splashscreen SC Freiburg

Die Website des SC Freiburg wartet gleich am Anfang mit einer großen roten Karte auf, zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus. Im Hintergrund liegt ein Rasen-Foto, darüber erscheinen die Inhalte der Seite. Oben und rechts befinden sich Werbebanner, irgendwie muß auch ein kleiner Verein wie der SC Freiburg Einnahmen generieren. Da hat der Webdesigner meiner Meinung nach ziemlich gute Arbeit geleistet: der grasige Hintergrund fällt nicht zu sehr auf, suggeriert aber dennoch ein fußballerischer Thema; die Nachrichten-Boxen sehen elegant aus und lassen sich gut lesen. Einzig die Extra-Werbung im Contentbereich rechts stört ein wenig, ist aber im Gesamtbild zu vernachlässigen.
Unterseite SC Freiburg

Unterseite SC Freiburg

Was auffällt, ist die Eleganz der Typo auf den Seiten des SC Freiburg. Die dort verwendete Brotschrift sieht schön aus und passt sich gut ins Bild ein. Schaut man sich die Seiten der Freiburger genauer an, dann entdeckt man ein paar kleine interessante Details, die man noch nicht unbedingt über die Breisgauer wußte, z.B. dass sie das erste Bundesligastadion mit Sonnenkollektoren auf dem Tribünendach haben und bald schon CO2-neutral wirtschaften wollen. Ungefähr so öko-mäßig hatte man die Truppe schon damals auf dem Schirm, als Volker Finke noch Chef-Trainer war.  
Website Greuther Fürth

Website Greuther Fürth

Ähnlich grün, aber anders, geht es bei der Spielvereinigung Greuther Fürth im Netz zu: mit Grün als Vereinsfarbe und dem Spitznamen „Die Kleeblätter“ ist das aber auch nicht anders zu erwarten. Der Nachfolgeverein des TSV Vestenbergsgreuth, deren größte Tat wohl der Sieg gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal in der Saison 1994/95 war, ist 2012 überraschend und vollkommen verdient in die Erste Bundesliga aufgestiegen, und präsentiert sich bereits sehr erstklassig. Die Seite www.greuther-fuerth.de wirkt aufgeräumt, hat kaum Flackerpotential und gefällt durch relative Schlichtheit. Die Seite empfängt einen ohne Splashscreen oder eine Weiche oder so was. Es geht stattdessen gleich los!
Unterseite Greuther Fürth

Unterseite Greuther Fürth

Von oben und rechts eingefasst mit einem grasähnlichen grünen Rahmen präsentiert sich die Seite vierspaltig. Links die Navigation, auf den mittleren beiden Spalten der Contentbereich und rechts die aktuelle Bundesliga-Tabelle sowie ein Terminkalender. Auch die Unterseiten funktionieren nach dem gleichen Konzept und bestechen durch ein gewisse Klarheit. Manchmal ist es nämlich besser, nicht zuviel zu machen als die Besucher mit optisch lärmenden Seiten abzuschrecken. Genau das vermeidet die Seite der Spielvereinigung Greuther Fürth. Die Infos sind leicht auffindbar und es ist durchgängig leicht zu lesen.
Website Werder Bremen

Website Werder Bremen

Deutlich Web 2.0 mäßiger und auffälliger präsentiert sich die Seite des SV Werder Bremen. Die Seite der Hanseaten zeigt zunächst einen Werbescreen, auf dem der Tag der Fans 2012 beworben wird, flankiert von einem Vereinswappen des SVW links und dem Logo des Hauptsponsoren, der Targobank,  rechts. Im unteren Bereich gibt es noch Links zur Homepage, dem Fanshop sowie dem Video-Angebot des SVW, darunter dann werden noch ein paar Sponsorenlogos eingebunden. Man muß ja schließlich irgendwo noch ein paar Euros herholen. Ob’s einem gefällt oder nicht, ohne Kohle läuft im modernen Fußball nunmal leider nix.
Website Werder Bremen

Website Werder Bremen

Klickt man sich dann auf die Seite selbst, www.werder.de, erwarten einen eine sehr moderne, ansprechende Seite. Oben grün, unten bunt, orangene Sprenkel rechts. Im Blickfeld läuft eine jQuery-Überblendung mit den wichtigsten Neuigkeiten, darunter News, die Bundesliga-Tabelle und ein Link zu Werder TV, dem Videoportal des Vereins. Alles wie gesagt sehr grell im Vereinsgrün gehalten, mit ordentlich Orange dazu. Natürlich sind das die Vereinsfarben, aber ein bisschen weniger Sättigung wäre auch nicht so schlecht gewesen.