Behörden im Netz – Der Bundestag

Behörden im Netz – Der Bundestag

Dieses Internet-Ding, von dem jetzt alle sprechen, hat sich jetzt auch bis in die Verwaltungsetagen der öffentlichen Einrichtungen und Behörden herumgesprochen. In einer neuen kleinen Reihe möchte ich die Websites verschiedener staatstragender Einrichtungen. Organisation und Verbänden in losen Abständen auf ihre Tauglichkeit hin untersuchen. Den Anfang macht die Seite des Deutschen Bundestag www.bundestag.de Website www.bundestag.deNachdem sich die Seite des Bundestages aufgebaut hat, sieht man gleich, wo es lang geht. Optisch wirkt die Seite angenehm zurückhaltend, klar strukturiert und fürs Auge beruhigend. Hier flackert nichts, es werden keine Banner geladen, die das Blickfeld stören, und Werbung sucht man natürlich auf dieser Seite ebenfalls vergeblich (auch wenn das ein interessanter Ansatz wäre, um die Schuldenlast des Bundes ein wenig zu drücken). Unter dem Header mit der Überschrift Bundestag und einem Bild der von Sir Norman Foster geschaffenen Glaskuppel auf dem Reichstagsgebäude erscheint das Navigationsmenü mit den Punkten Bundestag, Dokumente, Mediathek, Kultur & Geschichte, Presse, Besuchen sowie Service.
Mediathek www.bundestag.de

Mediathek www.bundestag.de

Unter dem Menüpunkt Bundestag erhält man eine Erklärung à la „Wer wir sind und was wir machen“). Bei den Dokumenten kann man sich alle möglichen offiziellen Drucksachen des Bundestag ansehen, die öffentlich zugänglich sind. Von Tagesordnungen über Protokolle vergangener Sitzungen bis hin zu Gutachten und sonstigen Drucksachen. Die Mediathek bietet Videos der Plenarsitzungen, der Ausschußsitzungen sowie anderen Veranstaltungen des hohen Hauses. Im nächsten Menüeintrag (Kultur & Geschichte) erhält der Besucher einen Abriss der wechselhaften Geschichte des deutschen Parlamentarismus, sowie eine Einführung zu den oben angesprochenen Umbaumaßnahmen am Reichstagsgebäude 1995 durch den britischen Architekten Sir Norman Forster. Presseleute können sich unter dem nächsten Menüpunkt informieren, Pressemeldungen und aktuelle Informationen herunterladen, sowie Akkreditierungen vornehmen. Die letzten beidenPunkte Besuchen Sie uns und Service sind dagegen eher was für Privatleute, wie Du und ich. Fazit: sowohl optisch als auch in Sachen Übersichtlichkeit und Usability ist die Seite des Deutschen Bundestages „State of the Art“. Überschaubar, klar strukturiert und leicht zu bedienen, gleichzeitig mit umfangreichem Angebot. Das haben die Parlamentarier in Berlin wirklich gut gemacht. Darüber hinaus finde ich noch interessant anzumerken, daß die Seite des Bundestages neben deutsch noch in drei weiteren Sprachen vorhanden ist, nämlich in englisch, französisch und arabisch.