Aus dem Rechner in die Cloud

Aus dem Rechner in die Cloud

Dank moderner Web-Technologien wie Ruby on Rails kann heute vieles direkt online im Browser erledigt werden, was auch immer stärker genutzt wird: Sei  es im beruflichen Umfeld oder privat, viele Menschen benötigen außer einem Browser kaum noch andere Programme. Für Textverarbeitung, Email, Aufgabenplanung, Datenverwaltung und vieles mehr gibt es kostenlose Online-Angeboten, die ähnliche Funktionen bieten wie vergleichbare Installationen. Zudem ist auch das Zusammenarbeiten mit mehreren Personen viel einfacher und man kann in der Regel von überall aus auf seine Daten zugreifen. Vergleicht man das Internet von heute mit den Webangeboten von vor zehn Jahren zeigt sich deutlich, wie der technische Fortschritt auch das Nutzungsverhalten verändert hat. Früher sucht man im Internet vorwiegend nach Informationen, was vor allem Suchmaschinen groß machte. Heute greift das Internet auf immer mehr Lebensbereiche über, welche sich langsam ins Netz verlagern. Außer dem Social Web sind auch Web Apps ein großer Trend der aktuellen Entwicklung. Für den Internetnutzer bedeutet das, dass er heute weniger installieren muss  und somit auch auf Geräten mit geringem Speicher (wie Netbooks oder Tablets) fast alle Aufgaben erledigen kann. Außerdem ist auch der Wechsel zwischen den Geräten einfacher, da die Daten in der Regel in der Cloud gespeichert werden und deswegen überall zur Verfügung stehen. Beispielsweise können Lehrer sich zuhause Unterrichtsmaterialien für Übungen in Deutsch suchen, an den  Leistungsstand der eigenen Klasse anpassen und diese Daten dann in der Schule abrufen und dort ausdrucken oder mit dem Whiteboard verwenden. Teams können gemeinsam ein Projekt planen, Aufgaben verteilen und den Überblick über den Fortschritt aller Mitglieder behalten. Die Möglichkeiten sind heute schon enorm vielfältig und es kommen ständig neue Angebote hinzu. Google mit seinen zahlreichen Anwendungen wie Mail und Docs war einer der Vorreiter dieser Entwicklung, weswegen auch der Google-Browser Chrome einen eigenen App-Marktplatz besitzt, wo auch Drittanbieter ihre Anwendungen einstellen können. Denn neben solchen Internet-Giganten sind vor allem auch junge Unternehmen auf dem wachsenden Markt der Online-Anwendungen tätig. Die Entwicklung wird sich wohl immer weiter in diese Richtung bewegen, und vielleicht hatte ja Google mit dem Chromebook den richtigen Riecher und in Zukunft werden PCs nur noch einen Browser benötigen anstelle eines Betriebssystems.