Keine Sonderausschüttung wenn Zählmarken vorhanden

Keine Sonderausschüttung wenn Zählmarken vorhanden

Die Verwertungsgesellschaft Wort nimmt die Rechte ihrer Mitglieder in Bezug auf die Nutzung von Texten im Druckbereich als auch im Internet wahr. Damit ist die deutsche VG Wort die einzige Verwertungsgesellschaft weltweit, die auch Texte, die im Internet erscheinen in ihre Berechnungen aufnimmt.
Onlineportal VG Wort

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Ein Weg, um als Autor an den Ausschüttungen teilzunehmen, ist durch den Einbau sogenannter Zählmarken in die Texte. Hierbei handelt es sich um kleine Ein Pixel Grafiken, welche auf den Autor personalisiert werden und auf einem Webserver der VG Wort gespeichert sind. Diese werden dann bei jedem Seitenaufruf mit geladen und dabei gezählt. Erreicht einer der Texte eine bestimmte Anzahl an Aufrufen, so wird dieser Text bei der nächsten Ausschüttung berücksichtigt. Was aber wenn man keine Möglichkeit hat, Zählmarken einzubauen? Wenn man einen Text auf einer anderen Seite als der eigenen veröffentlicht, hat man keine direkte Kontrolle über die Zugriffszahlen und kann obendrein meist auch keine Zählmarke der VG Wort mit einfügen. Wenn der Webmaster, der den Gastartikel publiziert, selber keine Zählmarken auf seiner Seite hat, kann man sich im T.O.M. Portal der Verwertungsgesellschaft Wort für die Sonderausdchüttung anmelden. Hierbei werden alle Beiträge honoriert, die nicht gezählt werden konnten, aber trotzdem durch bestimmte Faktoren zur Ausschüttung zugelassen werden.Welche Faktoren dies genau sind läßt sich schwer sagen, weil die Informationspolitik der VG Wort das nicht hergibt. Allerdings sind Artikel, auf die einer oder mehrere der folgenden Punkte zutrifft, von der Sonderausschüttung ausgeschlossen:
  • Texte die einer von einem selbst betriebenen Domain stehen, weil man dort selbst Zählmarken einbauen könnte
  • Texte die auf Domains veröffentlicht werden, auf denen bereits Zählmarken anderer Autoren vorhanden sind. Dort könnte ebenfalls eine Zählmarke für einen weiteren Artikel eingefügt werden, technische Gründe liegen also nicht vor.
Da die Zugriffe nicht gezählt werden können, liegt der Betrag, der bei der Sonderausschüttung ausgezahlt wird, unter dem was man pro Artikel mit Mindestzugriff erhält. Es ist aber allemal besser als garnichts.