Wie geht ein Signet?

Wie geht ein Signet?

Es gibt ja verschiedene Theorien, wie ein gutes Logo aussehen soll. Davon ausgehend, daß es sich um ein Zeichen für ein Unternehmen handelt, sollte man berücksichtigen, daß das Logo nicht allzu kompliziert oder besonders bunt ist, denn gerade bei kleinen Geschäften, die z.B. in der Gründungsphase stecken, bedeutet jede weitere Farbe zusätzliche Kosten beim Drucken von Visitenkarten und Briefpapier.

Mein Ansatz bei der Gestaltung eines Signets (häufig auch Logo genannt, es gibt da aber einen Unterschied) ist neben der kostengünstigen Verwendbarkeit (sprich: wenige Farben) die Frage, auf welche Entfernung es wirken soll. Ein Logo, daß später mal von einer Hauswand strahlen soll, muß man anders anlegen und planen als ein filigranes Signet, daß nur für den Einsatz auf Papier in einer mittleren Größe gedacht ist.

Ein Signet, also eine Bildmarke, die sinnbildlich für ein Unternehmen steht, soll nach meiner Ansicht nicht zu verspielt sein, muß sowohl in klein als auch in einer großen Version wirken. Zuviele Details ergeben in der verkleinerten Fassung nur Matsch. Wie heißt es doch so schön: Keep it simple, stupid! Ich erweitere dieses Motto meistens noch wie folgt: Simplicity is the solution.