Links, rechts, rauf und runter

Links, rechts, rauf und runter

Alles fließt, sagte der griechische Philosoph Heraklit, ich glaube ich erwähnte dieses wichtige Zitat in einer Ausführungen. Alles ist im Fluss, manchmal ist es im Bach, meist aber halt nur irgendwie in Bewegung.

Und wir mittendrin und versuchen, den Riesenbrocken, der sich da vor uns bewegt daran zu hindern, oder besser noch: wir versuchen doch tatsächlich, auf den rollenden Brocken drauf zu hüpfen. Als ob wir kleinen Gurken genügend Kraft hätten, um drauf sitzen zu bleiben.

So ähnlich ist es auch mit dem Leben. Kaum hat man sich dran gewöhnt, dass etwas ist wie es ist, da ist es auch schon wieder anders. Zuweilen ganz anders, manchmal auch schmerzhaft anders. Der Volksmund sagt: Wie gewonnen, so zerronnen, aber das kann doch nicht die Lösung auf die nichtgestellte Frage sein, oder? Muss es denn immer sein, dass man die dinge die man im Leben erhascht nicht nur nicht behalten darf (das wäre ja gerade noch zu verstehen) aber dass man sie noch nicht einmal lange genug sein Eigen nennen darf, um sie zu betrachten und sich an ihnen zu erfreuen?

Ich glaube, ich schneide mir mal die Haare und gehe mal ’ne Runde in mich. Vielleicht bringt es ja was. Vielleicht lasse ich das mit dem in mich gehen aber auch und spiele lieber gleich ein bisschen Fußball mit meinem Sohn, Lukas. Bringt wahrscheinlich mehr als sinnieren. In diesem Sinne, bis bald…