Irgendwo zwischen oben und unten

Irgendwo zwischen oben und unten

Na endlich ist der November jetzt so gut wie vorbei. Will sagen, er liegt in den letzten Zügen, ist gerade dabei sein Licht auszuhauchen. Es geht ihm nicht gut, weil der Dezember im Begriff ist, ihm – wie jedes Jahr – den Rang abzulaufen.

Dabei ist der November ein Monat, der völlig zu Unrecht unterschätzt wird: die Blätter fallen, man kann wunderschöne Spaziergänge machen, die auch noch sehr stimmungsvoll sein könnten, wenn man nicht ständig darüber nachdenken würde, wie und wann man das letzte Mal einen solchen Moment erlebt hat.

Und immer dann erinnert man sich, daß es ja die Ex-Freundin war, die mit einem diesen Moment geteilt hat. Und da kommt er wieder, dieser elende Gefühlsumschwung, wo kein Loch tief genug sein kann, kein Schwarz dunkel genug, kein Tod endlicher.

Obwohl ich weiß, daß sie’s nicht lesen wird und ich auch weiß, daß es mich nix angeht: ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute. Genieße die Zeit, ich gönne Dir Dein Glück. Tue mir aber bitte nur den Gefallen und halte mir nicht vor Augen, was ich verloren habe. Ich brauche da wohl noch ein bisschen länger.

In diesem Sinne…