Ein Punkt zuhause gewonnen – und zwei verloren

Ein Punkt zuhause gewonnen – und zwei verloren

Spannend bis zuletzt, wie die St. Paulianer sich nicht aufgegeben haben und trotz ihrer miserablen Torausbeute (acht hunderprozentige nicht genutzt) den Spruch, daß wer „eins-Null führt, der stets verliert!“ bewahrheitet haben. Hätte aber auch locker daneben gehen können. So spannend ist das Leben selten. Man sitzt zu Hause und wartet auf die Ergebnisse vom Arzt, oder man ist Präsidentschaftskandidat in einer Weltmacht und läßt die Stimmen so oft von der eigenen Familie nachzählen, bis man endlich gewonnen hat. Da war dieses Spiel, St. Pauli gegen Eintracht Frankfurt, schon anders. Der Tabellenzweite gegen den Letzten, und nach der Papierform hätten die Frankfurter gewinnen müssen. Aber die Frankfurter wären nicht die Diva vom Main, wenn sie nicht regelmäßig gegen die vermeintlich leichten Gegner straucheln würde. Wie schön wäre es doch, wenn es im echten Leben genau so märchenhaft zugehen würde. Aber David hat eben nur in der Bibel eine reelle Chance gegen Goliath. In der Realität wird er platt gemacht, deshalb bleib ich lieber beim Fußball. Da gibt es wenigstens noch Helden. In diesem Sinne…