Der Song Contest zum Zweiten

Der Song Contest zum Zweiten

Da versteh doch mal einer diesen Wettbewerb. Früher war das alles noch viel einfacher. Die Länder traten alle mit Beiträgen an, die in Landessprache gesungen waren, und gut war’s.

Heute tritt auch noch der Ostblock an, noch dazu spalten sich die Länder immer mal wieder, sodaß Jahr für Jahr neue Teilnehmer hinzu kommen. Neuestes Land wird wohl Montenegro werden. Und dieses nachbarschaftliche Abstimmen beim Telefon-Voting kommt ja auch so zustande. Okay, ich geb’s ja zu: Großbritannien und Irland schustern sich auch immer Stimmen zu, und die deutschen Song Contest-Fans rufen ja auch immer bei den Fernsehsendern in den Nachbarländern an, was widerum auch die vielen Punkte in der Vergangenheit aus den Niederlanden, Dänemark und Österreich erklärt.

Allerdings haben die ehemaligen Ostblock-Staaten nicht nur mehr neue Nachbarstaaten, sondern auch noch eine tiefe Verbundenheit für alle anderen ehemaligen Bruderstaaten, und so gehen immer viele Punkte nicht nur in die nächste Nachbarschaft, sondern auch noch nach weiter entfernt in die Ex-Sowjetunion.

Was das bedeutet ist klar: der Wettbewerb wird auf Jahre hinaus auf diese Art dominiert werden, und nicht mehr das beste Lied wird gewinnen, sondern höchstwahrscheinlich das, das die meiste Hilfe aus den Nachbarländern erhält. Schade eigentlich…