Auf und ab

Auf und ab

Das Leben ist halt doch ein langer Fluß, auf dem es mal gähnend langweilig ist und mal geht so sehr die Post ab, daß man garnicht mehr weiß, wo vorne und wo hinten ist. Und meist hat man Wasser im Mund. Oder diesen angeschwemmten Blättermist, oder Fischkacke. So richtig nah an der Natur. Die Birkenstock-tragenden Baum-Liebhaber würden mich drum beneiden, aber trotzdem mit dem Auto zu Demo fahren. „Ich guck aus dem Fenster, die ganze Welt strahlt mich an, alles flimmert vor Glück, oh Mann oh Mann!“ Zitat Crackers. Ja. Genau so isses. Manchmal nimmt man zwar das Flimmern nicht als gutes Flimmern wahr, aber wenn ich jetzt mal so aus dem Fenster schaue, dann sehe ich Sonnenstrahlen bis zum Horizont, und das macht so richtig Spaß. Plötzlich wird alles andere unwichtig, weil einen einfach nur ein gutes Gefühl durchströmt. Keine Querelen im Verband, kein Bankkonto, kein Streit, nichts kann mich aus der Reserve locken. Heute ist ein guter Tag. Mal sehen, ob morgen genauso schön wird. Verdient hätten wir es wohl alle. Außerdem: gibt es wirklich jemanden, der dem Winter eine positive Seite abgewinnen kann, außer mit gezogener Handbremse mit dem Auto um die Kurven zu rutschen? Ich muß jetzt weiter und demjenigen mal ’n Paar auf die Fresse hauen, in diesem Sinne