Auswärtssieg!

Auswärtssieg!

Gestern war ein bedeutsamer Tag. Zumindest für mich. Okay, okay, Michael Schumacher hat allen bewiesen, daß er im Regen genauso schlecht fährt wie wir alle und das Wetter wußte auch nicht, welche Stimmung es an den Tag legen wollte, aber dafür hat meine Fußball-Mannschaft gewonnen. Ich kann es kaum glauben. Ich habe damals ’98 das 4:2 in Frankfurt gesehen, habe mich bei 5:1 in Lautern an der Menge an Toren berauscht, habe mich am Millerntor über das Unentschieden kurz vor Spielende gefreut, aber einen Sieg habe ich bis dato noch nicht von den Braun-Weißen gesehen. Sicher, sie haben auch schon mal gewonnen, aber eben nie, wenn ich im Stadion war. bis gestern. Und dann war das auch noch einer dieser Siege, die dem Gegner überhaupt nicht schmeckt, nämlich ein Auswärtssieg. Ein Sieg, wo die Gäste zu einem nach Hause kommen, ein bisschen Fußball spielen und dann die drei Punkte mitnehmen. Das tut weh. Und genau das hat St. Pauli gestern gemacht. Spo ähnlich läuft es auch im Irak. Die amerikanische Nationalmannschaft hat sich mit einigen Spielern aus Großbritannien und Australien verstärkt und spielt jetzt im Zentralstadion von Bagdad. Getümmel im Strafraum, allerdings keine richtig gefährlichen Aktionen. Die Abwehr steht wie ein Mann. Mal sehen, wann die Amerikaner den Abwehrriegel knacken können, und ob sie es überhaupt schaffen. Denn einen Auswärtssieg muß man erstmal einfahren, besonders weil die Gastgeber die drei Punkte genauso dringend für den Klassenerhalt brauchen. Steht der Trainer der Iraqis doch mit dem Rücken zur Wand. In diesem Sinne