10 für 24 – Milliarden nicht Melonen

10 für 24 – Milliarden nicht Melonen

Sag mal hab ich irgendwas nicht verstanden, in der Vergangenheit? Die Allianz Versicherung (wohl gemerkt: ein Versicherungskonzern, also ein Unternehmen, das Geld mit der Beurteilung von Risiken verdient) hat vor einigen Jahren die Dresdner Bank gekauft, und zwar für 24 Milliarden Euro. Ein mächtiger Batzen Geld. Und jetzt, ein paar Jahre später, verkauft man die Bank wieder, und zwar mit Verlust – für nicht ganz 10 Milliarden Euro. Also schlappe 14 Mrd. Minus. Wie kommen Leute, die solche Fehler machen eigentlich an die Jobs? Wer läßt diese Flachpfeifen eigentlich in die Cheftetage? Die sind ja keinen Deut besser als die Deppen, die sich nen Haufen Konsumschulden besorgen und dann als Kandidat bei der RTL-Entschuldungsshow enden. Nen kleinen Verlust kann man ja noch verschmerzen, aber über 50 Prozent abzuschreiben, ist doch Wahnsinn. Sollte das neue Kreditinstitut noch Leute brauchen, weil die bisherigen Angestellten der obersten Etagen ja offensichtlich nix drauf hatten, dann bewerbe ich mich hiermit. Ich hab zwar keinen Abschluß in Bankwirtschaft, aber dafür nen halbwegs gesunden Menschenverstand, und das scheint ja etwas zu sein, was der Bankenszene zur Zeit komplett abgeht.