Das große Durcheinander im Social-Web

Das große Durcheinander im Social-Web

Nach StudiVZ, facebook und Twitter verliert man irgendwie mehr und mehr den Überblick über seine diversen Social Media Accounts. Was habe ich denn schon wo gepostet? Wer schreibt dann auf welche Pinnwand? Dann gibt es ja neuerdings auch noch Pinterest, wo man nach Möglichkeit auch noch aktiv sein will. Mittendrin fragt der Webmasterfriday, wie es denn ist, das große Durcheinander im Social Web?
PT Facebook page

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Vor lauter sozialen Netzwerken, Plattformen, Netzen und asonstigem Kommunikations-Unrat weiß man als netz-affiner Mensch langsam nicht mehr, wo man sich noch hinwenden kann. Überall werden Menschen vernetzt, kommen Leute zusammen, tauschen sich virtuell aus. Was aber bleibt von dieser Art Kommunikation unterm Strich? Meiner Meinung nach nicht besonders viel. Vielfach handelt es sich doch eh meist um relativ leeres Geplapper. Und wenn es das nicht ist, dann werden die wirklich wichtigen Nachrichten meist im Handumdrehen von einer Lawine an Meinungen verschüttet. Hatten früher noch Journalisten mit einer Ausbildung und einem rhetorischen Stil und Schliff eine Art von Meinungsführerschaft inne, so haben heute alle eine Meinung. Und zwar eine eigene. Clint Eastwood sagt mal in einem Film, „Opinions are like assholes – everybody got one„. Und so ist es auch. Ich habe manchmal den Eindruck, dass wir zuviele Meinungen und vor allem zu oft vollkommen wertlose Meinungsäußerungen haben. Ich nehme für mich nicht in Anspruch, eine berechtigte Meinung zu haben, aber ich versuche mich auch weitestgehend aus Chats und Kommentarthreads in den sozialen Medien herauszuhalten. Viel zu oft verlaufen sich anfänglich interessante Gesprächsfäden dort in vollkommener Belanglosigkeit. Und dafür hab ich einfach kine Zeit und keine Lust. Wenn man von Meinungen spricht, was sagen die anderen Blogger…