Mal so richtig zurück ärgern, wollen wir das nicht alle? Unseren Frust darüber, dass uns jemand geärgert hat, einfach mal ungfiltert und mit gleicher Münze zurückzahlen? Das wär’s doch, oder? Eine SEO-Agentur hat vorgemacht, wie das geht, und die Spammer mit ihren eigenen Mitteln geschlagen.Backlinks und Links von hier nach da und wieder zurück. Manchmal scheint es so, als gäbe es nichts anderes mehr. Und wenn man sich beruflich mit diesem Thema beschäftigt und über die Themen SEO und Backlinks und alles was damit zusammen hängt, schreibt, dann bekommt man umgekehrt auch einiges an Emails, die mit Backlinks und so zu tun haben.

Jede Seite, die versucht, irgendwie in den Suchergebnissen nach vorne zu kommen, zieht auch einige Trittbrettfahrer hinter sich her. Da werden Kommentar-Bomben gezündet, dass man vor lauter Viagra, Cialis, Sildenafil und sonst was kaum die echten Kommentare mehr sieht. Falls überhaupt welche da sind.

Aber am besten sind diejeningen, die mittels totaler Black Hat-SEO Methoden versuchen, einem Optimierung für die Seite zu verkaufen. Vermeintliche SEO-Profis, die mit schmutzigen Tricks versuchen, Aufmerksamkeit und Kundschaft zu ergattern. Die Firma fresh promo aus den USA hat jetzt eine besonders fiese und erfolgversprechende SEO-Methode ausgepackt und stellt die Black Hat-Kollegen im Netz an den Pranger. Sie veröffentlicht neben dem Namen und den URLs auch die Email-Adressen, damit die Spammer selber eine Kostprobe ihrer eigenen Medizin bekommen. Spam-Bots lieben doch Email-Adressen, nicht wahr?

Das dürfte den Spammern erst mal selber einiges am Müll-Mails mit Werbung für Potenzmittel, Penisverlängerungen und sonstigem Schrott einbringen. Falls die Email-Adressen, die mit dem Spam angegeben wurden, überhaupt valide sind. Wenn ja, dann dürfte die Mailbox überlaufen. Und falls nicht, dann stört es nur die eigene Zunft…

Kategorien: SEO

2 Kommentare

Patrick · 29. November 2013 um 12:43

Hallo Carsten,
danke für deinen Kommentar. Natürlich ist eine solche Aktion nicht der goldene Weg, aber sie bereitet doch einerseits ein klein wenig Genugtuung, und andererseits eine Möglichkeit für andere (so wie mich) nachzuschauen, ob eine Email-Adresse, bei undurchsichtiger Nachricht, von einem Spammer stammt oder einfach nur von jemandem, der sich nicht besonders klar ausdrücken kann und obendrein viele Links zum Thema Viagra, Cialis etc. in seinen Kommentar einbaut. Solche Leute soll es ja auch geben, die will man ja dann auch nicht von vorn herein benachteiligen.
Schöne Grüße
Patrick

Carsten Todt · 28. November 2013 um 18:57

Ich bezweifle, dass die E-Mail-Adressen zu jedem Kommentar stimmen. Einige haben vermutlich eine falsche E-Mail-Adresse angegeben. Eventuell, weil sie schon mit solchen oder ähnlichen Aktionen rechnen. Jedenfalls denke ich nicht, dass dies der goldene Weg ist.

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