Man sagt ja: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“.Jeder soll seinem Hobby nachgehen, wie er oder sie möchte. Der eine sammelt Breifmarken, der andere Oldtimer-Fahrzeuge. Manche Hobbies sind aufwendiger und benötigen mehr Dinge, um getan zu werden als andere. Mein Schwager zum Bespiel ist ein begnadeter Disk Jockey, der alles mögliche aus dem Bereich DJ Equipment zuhause hat: ob Monitorboxen, Turntables, Computer-gesteuerte Effekte, Looper etc. Er hat so ziemlich alles da, was man braucht, um die Hütte zu rocken.Mein Hobby ist verglichen damit etwas weniger aufwendig, aber ähnlich laut: neben der Bloggerei spiele ich Gitarre und habe einige Exemplare daheim. Als Linkshänder interessieren mich selbstverständlich nur die Gitarren, die ich auch spielen kann, und zur Zeit habe ich mein Hobby erweitert, um aus einem Bausatz eine eigene Gitarre zu bauen.

Vergleicht man diese drei Hobbies miteinander, das Auflegen als DJ, das Herumbasteln und Bauen von Gitarren sowie das Bloggen, fragt sich, welches von diesen Hobbies das beste ist. Spontan fällt einem auf, dass Bloggen mit relativ wenig Krach verbunden sein dürfte, wenn man das Geräusch des Tastenanschlages mal außer Acht läßt.

Das interessante an den Dreien sind die unterschiedlichen Mengen an Aufwand die man betreiben muss: an einer Gitarre basteln geht zumindest bei mir mit relativ bescheidenen Mitteln: etwas Lack, ein paar Pinsel, Schraubenzieher, Feilen etc. Für’s Bloggen brauche ich eigentlich nur einen Computer und eine Internet-Leitung: die Domains habe ich bereits und auf die Leser, die das Zeug lesen sollen, hoffe ich natürlich. Ganz anders das DJ-Hobby.

Um da einigermaßen konkurrenzfähig zu sein genügt nicht mehr nur die Grundausstattung mit Turntables, Mischpult und Anlage. Um dort mithalten zu können muss man einiges an Material herbei schaffen. Und dann kommt ja noch das Herzstück des DJins überhaupt: die Schallplatten. Denn was nützen die ganzen Maschinen wenn man nichts zum Auflegen hat?

Ich finde verglichen damit ist Bloggen eigentlich recht anspruchslos. Es macht keinen Krach und  man verletzt sich nicht (im Gegensatz zur Gitarren-Bastelei, wo ich mir mal einen Beitel in den Zeigefinger gerammt habe, und ja, das tut weh!). Und wenn man sich halbwegs gut anstellt, kann man damit auch noch etwas Geld nebenher machen.

Kategorien: Philo

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