Der Webmasterfriday stellte vor kurzem die Frage in den Raum, dass die Zeit des Bloggens vorbei sein könnte. Haben sich die Lesegewohnheiten bereits wieder verschoben, weg von Blogs und hin zu den Sozialen Netzwerken? Gute Frage. Ich versuche das mal aus meiner Warte zu beantworten.

Was mir zunächst einmal auffällt, ist dass ich bald zwei Monate gebraucht habe, um mich wieder voll und ganz dem Bloggen zu widmen. Da waren in der Zwischenzeit einfach andere Dinge wichtiger: der beginnende Sommer, die Fußball WM und eine generelle Unlust, sich intensiver mit den Themen meines Blogs zu beschäftigen. Ist also die Zeit des Bloggens vorbei? Für mich irgendwie schon.

Es hat schon mal mehr Spaß gemacht, sich mit bestimmten Themen auseinander zu setzen, sich in etwas einzuarbeiten und Dinge von dieser Seite und von der anderen Seite zu betrachten. Dazu kommt noch ein anderer Downer, der meine Blog-Lust gehörig in den Keller hat rauschen lassen, nämlich die fehlende Anerkennung der von mir gezählten Zugriffe auf meine Seiten durch die Verwertungsgesellschaft Wort und dadurch eine deutlich geringerere Ausschüttung als erhofft. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

Ich glaube, ich habe einfach einen Punkt erreicht, wo ich mich und meine Bloggerei erstmal hinterfragen muss, ob es wirklich so leicht ist, mit dem Bloggen Geld zu verdienen und ob ich auch weiterhin, den Aufwand, den ich bisang betrieben habe, bringen kann. Denn wie die meisten Blogger, die hier mitlesen, ob von der VG Wort gezählt, gezahlt oder nicht, schreiben ist nicht einfach. Und schon gar nicht einfach so. Es gehört einiges an Konzentration dazu. Und Disziplin. Und natürlich Kreativität. Und das dann auch noch über Wochen, Monate und manchmal Jahre.

 

Kategorien: Philo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.