Smartphones verändern das Leben

Smartphones verändern das Leben

In seinem Post Wie das Smartphone unser Leben verändert, verbessert, verschlechtert schreibt Stereopoly über die Folgen, die das Smartphone für die Gesellschaft hat. Wer hätte vor gut zehn Jahren wirklich gedacht, welche enormen Veränderungen auf uns alle zukommen würden, nur weil man jetzt auch außerhalb der eigenen vier Wände Zugriff auf das Internet hat? Das Smartphone mit seinen vielfältigen Möglichkeiten hat ohne Zweifel unser Leben verändert. Mit der Einführung der Nokia Communicator-Serie im Jahre 1996 und des Apple iPhone 2007 wurden zwei ganz entscheidende Meilensteine gesetzt, die dazu veitrugen, dass ein smartes Telefon von heute nur noch wenig mit dem Mobiltelefon von früher zu tun haben. Smarte Handys verfügen über ähnliche Funktuonalitäten wie Computer, sie ermöglichen Internetverbindungen über UMTS oder WLAN und können durch sogenannte Apps in ihrem Funktionsumfang erweitert werden. Diese Spanne an Erweiterungen reicht von nützlichen kleinen Helfern, die dem Benutzer den Wetterbericht herunterladen und darstellen bis hin zu komplexen Spielen, die die Rechenkapazität des Smartphones austesten. Die Vorteile dieser kleinen Alleskönner sind ganz klar: Benutzer müssen nur noch ein Gerät bei sich führen und auch bei nur noch diesem einen Gerät auf den Akkuladestand achten. Wo man früher noch ein Handy zum Telefonieren, einen Gameboy zum unterwegs spielen, einen Laptop für die kleineren Office-Aufgaben sowie eine Digitalkamera brauchte, hat man jetzt nur noch ein Gerät welches man mitführen muss. Die permanente Verbindung mit dem Internet ermöglicht außerdem die totale Kommunikation und Nachverfolgung durch soziale Netzwerke wie Facebook. Smartphones verfügen meist über GPS die einerseits zur Navigation eingesetzt werden kann, andererseits durch Unterapplikationen von Facebook und Google zur genauen Ortsbestimmung des Mitgliedes dieses oder jenes Social Networks verwendet werden kann. Von beiden Unternehmen heißt es, sie würden solche Daten ihrer Nutzer sammeln und durch Marketingspezialisten auswerten lassen. Dieser Komfort, immer und fast überall mit nur einem Gerät fotografieren zu können, bedeutet auch ein Stück weit die Entwertung der individuellen Fotografie. Während die Digitalfotografie das Fotografieren selbst mit der Spannung, ob das Bild überhaupt gelungen ist, entzaubert hat, verkommt der Vorgang durch das Smartphone fast schon zu einer gelangweilten Tätigkeit. Man knipst, schaut sich direkt nach der Aufnahme das Bild an und vergisst es. Wer weiss wieviele Millionen Fotos von knipsenden Daten-Messies gehortet werden, die niemals als Abzug in ein Album kommen werden? Natürlich haben Smartphones unglaublich große Vorteile gegenüber normalen Handys. man muss nur abwägen, ob man überhaupt mit einer Touchscreen-Tastatur zurecht kommt. Ob einen die Größe des Geräts, die Displaygrößen ermöglichen, auf denen man Kinofilme bequem schauen kann, nicht stört, ob es einen ebenfalls nicht stört, mit einem Wertgegenstand mit einem Preis vergleichbar mit einem Gebrauchtwagen herum zu laufen. Durch die massenhafte Verbreitung von Mobiltelefonen und Smartphones ist die häufigste Frage, die bei fast jedem Anruf gestellt wird „Wo bist du?“. Während die Kommunikation früher, das Ausformulieren von Sätzen ermöglichte, erlauben Kurzmitteilungsdienste wie SMS oder das internet-basierte Twitter wenig mehr als 150 Zeichen. Wie soll man sich mit so wenig Zeichen ausdrücken? Wo bleibt denn da die Möglichkeit, mit Sprache zu spielen und die richtigen Worte zu verwenden, wenn man nach 150 Zeichen schon das Stopp-Schild gezeigt bekommt? Die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen, wir werden mit Sicherheit noch einige technische Neuerungen erleben, die unser Leben noch weiter verändern werden. Mehr zum Thema Wie das Smartphone unser Leben verändert, verbessert, verschlechtert