Lustige Möbelnamen von Ikea

Lustige Möbelnamen von Ikea

Ich bin nicht so ganz sicher, ob die Marketingabteilung des schwedischen Möbelkonzerns Ikea vorher drüber nachgedacht hat, ob dieser Name auch in Deutschland zu richtig zugkräftig sein würde… Na ja, wie dem auch sei. Ein Möbelstück mit solch einem hintergründigen Namen wie Lustifik in die Auslage zu stellen ist schon ein Spaß. Es wäre natürlich noch besser gewesen, wenn es ein Bett gewesen wäre. Oder eine Matraze oder etwas ähnlich zwielichtiges. Aber Ikea steht mit seiner mißglückten Namenswahl nicht allein da. Andere Konzerne sind vor ihnen auch schon mit Anlauf ins Fettnäpfchen gesprungen. Etwa Mitsubishi, deren Off-Road Fahrzeug Pajero auf spanisch „Wichser“ heißt. Oder der amerikanische Autobauer Chrysler, dessen extra für den mexikanischen Markt konzipiertes Auto mit dem Namen „Nova“ schier unverkäuflich blieb. Weil „Nova“ auf spanisch auch als „no va“ verstanden werden kann, auf deutsch „fährt nicht“. Es ist aber auch ein ganz schwieriges Feld, dass es da zu beackern gilt: einem Produkt einen Namen zu geben und dabei alle möglichen Nebenbedeutungen im Auge behalten ist schon eine große Aufgabe. Vor allem wenn es sich um ein Produkt handelt, welches durch einen weltweit operierenden Konzern wie das schwedische Möbelhaus Ikea handelt. Die taufen ihre Möbel konsequent mit schwedischen Vornamen und Begriffen, die dann einfach in anderen Sprache spaßig klingen, mitunter auch unzüchtig. Dieses Problem haben auch andere bereits erkannt, etwa Blogger Andi Jacomet An sich ist das aber auch kein Problem. Eher ein Knieschuß, den sich die Unternehmen selber zugefügt haben. Allerdings haben diese kleinen Ausfälle auch ihre guten Seiten, wenn sie nämlich dafür sorgen, dass die Firmen im Gespräch bleiben. Getreu der alten Marketingweisheit, dass es schlimmer ist, wenn keiner über einen spricht. Schlimmer noch als wenn man sich das Maul über einen zerreißt.
Lustifik Schild bei Ikea

Lustifik