Mehrsprachige Websites mit Redaxo CMS umsetzen

Die neuen Vertriebswege und veränderten Kommunikationsmöglichkeiten, die das Internet bietet, haben das Business nachhaltig verändert. Wo früher in einer Firma große Anstrengungen unternommen werden mussten, um die Kunden überhaupt über die Produkte zu informieren, z.B. durch Produktion, Druck und Versand eines oft mehrere hundert Seiten schweren Kataloges, beziehen die Kunden heutzutage die Informationen bereits im Vorfeld über das Internet.

Es ist also unerlässlich geworden, seinen Kunden detaillierte Produktbeschreibungen und ggf. auch Datenblätter anzubieten, um den mündigen Kunden von heute die Kaufentscheidung so leicht wie möglich zu machen. Hierzu gehört auch die Bereitstellung von Teilen oder des ganzen Webangebots.

Die Umsetzung einer Website mit Hilfe eines Content Management Systems wie beispielsweise Redaxo erleichtert vieles im Publikationsprozess. Das GPL-lizenzierte CMS bietet neben den gängigen Funktionen die Möglichkeit, die Struktur von Anfang an in mehreren Sprachen anzulegen und diese Seiten erst dann mit Inhalt zu füllen, wenn die redigierten Texte übersetzt sind. Bei Webseiten, die mit WordPress realisiert werden,  läßt sich Mehrsprachigkeit durch ein Plugin namens WPML erreichen.

Der Vorgang, weitere Sprachen anzulegen ist kinderleicht: im Redaxo-Backend findet sich unter System / Sprachen eine Liste der aktiven Sprachen der Website. Im Normalfall hat die erste Sprache den ID-Wert 0 (null), die neue hätte dann den Wert eins. Um eine weitere hinzuzufügen klickt man auf den kleinen Kreis oben links mit dem Plus-Zeichen. Daraufhin wird automatisch schon mal die Struktur der Site in der neuen Sprache angelegt, sodaß man nur noch die vom Übersetzungsbüro gelieferten Texte hinüberkopieren und formatieren muß. Hinterher darf man nicht vergessen,  im Template eine Sprache-Weiche einzubauen, sei es durch Fähnchen, die die selbe URL mit verändertem Wert für die Variable clang aufruft oder durch einen Textlink.

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