Linktausch? Backlinks? Postlinks?

Linktausch? Backlinks? Postlinks?

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Die Einen gehen mitten durch die Alpen, die anderen außen rum. So oder so ähnlich ist das auch mit der Positionierung der eigenen Website in Google. Um oben gelistet zu werden, gibt es verschiedene Tricks, die aber niemand, der sie kennt verrät, um sich seinen vermeintlichen Vorteil nicht zu vergeben. Andere haben keine Ahnung, verkaufen sich aber gut und ihre Kunden damit für dumm. Der Suchmaschinengigant Google verrät nicht allzu viel, wie er seine Indices verwaltet und wie genau, diese oder jene Seite gewichtet wird. Einige Dinge scheinen aber festzustehen, die man sich auch mit etwas technischem Gespür und gesundem Menschenverstand herleiten kann. Verlinkungen an sich sind etwas Gutes. Sie verknüpfen inhaltliche zueinander passende Webseiten miteinander und gehen damit eine nachvollziehbare Verkettung ein. Wenn ich zum Beispiel auf meinem Blog über das Thema Google schreibe und im Text auf einen Artikel eines anderen Blogs Bezug nehme, der sich mit dem gleichen Thema beschäftigt und diesen verlinke, dann ist die inhaltliche Verkettung klar. Platziere ich allerdings einen Link zu einer Seite, deren Hauptthema das Sammeln von Modellautos ist oder die hessische Fachwerkarchitektur, dann erkennt meist nicht einmal der Fachmann, wie diese beiden Seiten eine inhaltliche Verbindung haben sollten. [aartikel]3826675827:left:toalsterde-21[/aartikel]Grundsätzlich gilt, je stärker und einzigartiger ein Schlüsselbegriff ist, umso höher dürfte man gelistet werden, wenn man sich mit dem Begriff bewirbt. Das funktioniert sowohl mit Hauptwörter und Verben als auch mit Ortsbezeichnungen. Um etwa Kunden anzuziehen, die aus einem bestimmten Gebiet kommen, sorgt man dafür, daß die eigene Seite mit diesen Begriffen in Verbindung gebracht wird und somit auch hoch rangiert. Die Eingabe von „Link Altgold verkaufen Düsseldorf“ in Google dürfte bei entsprechender Backlink-Verteilung demjenigen, der bei Google sucht, ein eindeutigeres Suchergebnis zurückgeben, anders als etwas weiter gefasstes wie beispielsweise „Laminiergeräte„. Wenn man also als Betreiber einer Website überlegt, andere Webmaster darum zu bitten, einen Link zur eigenen Seite mit in die Blogroll oder eine sonstige Linkliste aufzunehmen, ist es wichtig genau zu überlegen, wo man verlinkt wird. Qualität ist da wohl bedeutender als Quantität. Zuviel ist also (fast) immer mindestens genauso schlecht wie zu wenig. Wie bereits berichtet gibt es einige Anbieter, die das Platzieren von Links auf Seiten vermitteln. Welchen nachhaltigen Einfluß das auf die Position in den Google-Suchergebnissen hat, kann ich noch nicht sagen. Ich experimentiere noch und werde zu gegebener Zeit darüber berichten. Ich glaube aber, daß selbst wenn die Mythen, die man sich über Google erzählt, dass Seitenbetreiber abgestraft werden, wenn sie diese oder jene Technik anwenden, wahrscheinlich maßlos überzogen sind. Google ist ein riesiger Konzern, der sich schlicht und ergreifend nicht in die Karten gucken lassen will. Solange man nichts macht, was verdächtig ist, oder als verdächtig aufgefasst werden könnte, wird es wahrscheinlich auch in Ordnung sein. Die wenigsten Blogbetriber und Webmaster kommen doch wirklich in die Nähe der ersten Seiten der Suchergebnisse, als dass sie sich überhaupt um ihre Position sorgen müssten. Selbst wenn man zurückgestuft werden sollte, welchen Nachteil hätte das dann? Platz 415 statt Platz 390? Na toll! Grundsätzlich denke ich, daß man als kleiner Seitenbetreiber keinen großen Schaden anrichten kann, wenn man im vertretbaren Rahmen Links mit anderen, thematisch ähnlichen Websites tauscht und einen normalen Linkaufbau betreibt. Durch Anbieter wie Everlinks oder Teliad kann diese auch relativ gut vermarkten und damit nebenher noch etwas Geld machen. Man darf es allerdings nicht übertreiben, weil Google sonst Betrug wittert und die Seite, die gepusht werden sollte, ans hintere Ende der Suchergebnisliste verbannt.