Im Inhalt liegt der Wert

Im Inhalt liegt der Wert

Das Internet, unendliche Weiten, gefüllt mit unendlich viel Mist. Viel belanglosem Zeug, das kein Mensch wirklich braucht, aber trotzdem wird es wie blöde vertrieben und aufhalten kann es eh keiner. Und durch die Flut an unwichtigen, ja sogar bodenlos – weil niveau-freien – vermeintlichen Information wird der Null-Acht-Fuffzehn User abgestumpft, wodurch widerum dickere Geschütze in Sachen Erlangung von Aufmerksamkeit aufgefahren werden müssen. eine endlose Spirale. der Dumme, weil geblendet durch die Flut an Trivialität ist der Normalo, dem es egal ist ob das Intro ihn mit Flash oder mit sonstwas nicht interessiert. Dem entgegen sollte der Inhalt wirken. Ich versuche deshalb ganz bewußt das Design zu Gunsten des Inhaltes zu reduzieren, um von vornherein den eindruck vermeiden, daß die Wichtigkeit der Information, die eine Website bereit hält, durch die Buntheit der Aufmachung gesteigert werden soll. Um es mal ganz laienhaft zu sagen: die Leitartikel im Spiegel waren früher, als es die farbigen Bilderr nur auf dem Umschlag und in der bezahlten Werbung gab, irgendwie nicht nur von der Augenfreundlichkeit leichter zu lesen, sondern auch besser geschrieben. Es scheint fast so, als ob damals mehr Geld in die Recherche als in die Aufmachung geflossen sei. In diese Richtung sollten wir versuchen, daß Netz zu bringen. Wo die Tiefe der Artikel zählt, wo Wissen vermittelt wird und Meinungen gebildet werden, nicht nur Bilder getauscht und Anderer Leute Meinung rezipiert wird.