Okay, okay, ich weiß was jetzt kommt: Backlinks verkaufen ist böse, Google mag das nicht und straft alles und jeden gnadenlos ab, sobald man dabei erwischt wird, wie man Backlinks für Geld auf der eigenen Seite platziert. Also tun wir es doch am besten einfach nicht. Oder lassen uns nicht dabei erwischen. Aber ist das wirklich so und vor allem, muss es mich, als Webmaster und Blogbetreiber, wirklich interessieren? Ich habe da so meine Zweifel.

Seit gut drei Jahren beschäftige ich mich intensiv mit den diversen Möglichkeiten, die man als Webmaster hat, um mit einem Blog Geld zu verdienen, und da gibt es einige lukrative Dinge. Ein Blog an sich ist nämlich neben der Möglichkeit, sich selbst kreativ auszudrücken auch ein Wirtschaftsgut. Ein Blog ist nämlich allein durch seine Existenz bereits etwas, mit dem man handeln kann, und mit dessen Leistung man handeln kann. In der Regel, wenn der Blog noch nicht so eingeführt ist und nicht besonders gut in Google zu finden ist, dann hält sich der Wert dieses Wirtschaftsgutes in Grenzen. Aber: er stellt einen Wert dar und wenn man sich als Blogger und Webmaster ein wenig Mühe gibt, dann kann man mit dem Blog auch Geld verdienen, durch Backlinks verkaufen zum Beispiel.

Der Verkauf von Backlinks stellt für die meisten Blogger eine gute Möglichkeit dar, sich schnell und ohne großes Aufhebens ein paar Euros nebenher zu verdienen. Durch den Einbau eines WordPress-Widgets beispielsweise wird die Platzierung der einzelnen Buchungen auf den Unterseiten der Website geregelt und man muss selbst kaum noch etwas machen. Hierbei ist man unabhängig von den erzielten Klickraten, man muss auch nichts verkaufen wie bei Affiliate-Links, man muss nur ein Widget verbauen, dafür sorgen dass es funktoniert und warten.

Gerade die Tatsache, dass man selbst kaum etwas tun muss, außer eben auf die Funktionsfähigkeit des Plugins zu achten und abzuwarten, ist einer der großen Vorteile dieser Art, mit dem Blog Geld zu verdienen. Denn mit Anbietern wie Seomate, Backlinkseller oder Backtix hat man die volle Kontrolle darüber, wer genau seinen Link auf der Seite einblendet und wer nicht. Möchte man nämlich nicht, dass dieser oder jener Backlink erscheint, dann löscht man die Buchung, blockiert gegebenenfalls den Auftraggeber für zukünftige Gelegenheiten und fertig.

Beim Affiliate-Marketing sind die Gewinnspannen zwar deutlich größer, dafür muss man aber auch viel mehr tun. Ein einfaches Einbinden eines WordPress-Plugins reicht da nicht mehr aus. Da ist dann schon weitaus mehr Know-how gefragt. In der Regel so viel dass man daraus schon einen eigenen Fulltime-Job machen müsste, um nennenswerte Umsätze damit zu machen.


1 Kommentar

Björn Gemmecke · 29. April 2014 um 12:06

Hallo und moin,
kompliment. finde ich gelungen, dass jemand in der form sich des themas annimmt.
raus aus der normativen ecke und hin zum business. denn entscheiden kann und sollte dies jeder selbst. und verantworten auch. nur weil jemand als bözer onkel fungiert heisst das noch lange nicht, dass „man“ sich entsprechend verhalten soll.
nen gruss
Björn

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