Höhere Mathematik – Wie man einen Ferrari Enzo zerstört

Höhere Mathematik – Wie man einen Ferrari Enzo zerstört

Wie teilt man 662.000 durch zwei?
Ferrari Enzo gecrasht!

Ferrari Enzo gecrasht!

Natürlich kann man einen Wagen, der soviel kostet wie zwei mittelgroße Eigenheime auch anständig und pfleglich behandeln. Also den Wagen nur in Schrittgeschwindigkeit und bei vollkommener Trockenheit langsam aus der Garage fahren, ihn mit der Hand polieren, um dann gemächlich über menschenleere Straßen zu fahren. Aber das will ja keiner. Weil so richtig großkotzig und dekadent ist es doch wirklich nur dann, wenn man es sich nicht nur traut, sondern es sich auch leisten kann, eine solche Karre wie einen Ferrari Enzo mit Schmackes an die Wand zu fahren. Immerhin hat ein solches Fahrzeug einen Listenpreis von 662.000 Euro gehabt, also mithin schon ein ziemliches Vermögen, welches man für den Wagen hinblättern muss. Da fragt man sich aber schon fast beiläufig, wieso sollte das jemand wollen? Aus Prahlerei? Um den anderen Leuten zu zeigen, wie reich man ist? Wahrscheinlich lautet die plausibelste Antwort so ähnlich wie die Antwort auf die Frage, wieso sich ein Hund die Eier leckt? Weil er es kann. Ich habe mal für jemanden gearbeitet, der tatsächlich seinen Ferrari gegen einen Baum geschmettert hat, und dann per Mobiltelefon zuerst in Modena bei Ferrari angerufen hat, um sich einen neuen Ferrari zu bestellen. Und erst danach bei der Polizei und dem ADAC, um sich helfen zu lassen. Gott sei dank hat sich dieser Chef mittlerweile aus der Führungsetage weg-„alterniert“. Oder vielleicht wurde er auch wegen seines hohen Dienstwagenverschleißes von den Gesellschaftern entfernt. Wer weiß… Update: wie ich erfahren mußte, hat sich mein früherer Chef garnicht aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, wie man so schön sagt. Nein, er hat sich einen richtig großen Laden aufgebaut und macht damit Umsätze jenseits aller Vorstellungskraft. Mehr Ferrari ansehen