Buch-Kritik: Raymond Loewy – Häßlichkeit verkauft sich schlecht

Buch-Kritik: Raymond Loewy – Häßlichkeit verkauft sich schlecht

imageAm 5. November jährt sich diesen Jahres feiern die Design-Begeisterten den 120. Geburtstag von Raymond Loewy. Der in Frankreich geborene Designer hat mit seiner einzigartigen Handschrift das Aussehen vieler Produkte nachhaltig verändert und unser Verständnis für Design an sich bestimmt. In seiner 1951 erschienen Autobiographie „Häßlichkeit verkauft sich schlecht“ formuliert Loewy seine Sicht der Dinge. Unter dem Motto „Finde dich niemals damit ab, dass etwas gut genug sei“ hat er wie kaum ein anderer Designer gestalterisch Hand an die unterschiedlichsten Objekte gelegt. Nach der Teilnahme am ersten Weltkrieg auf Seiten der französischen Armee emigrierte er in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er sich zunächst als Schaufensterdekorateur und Illustrator für Modezeitschriften verdingte. Schon bald überzeugte er nicht nur die Fachwelt sondern auch die Chefs einiger der größten Unternehmen dieser Zeit mit seinen bahnbrechenden Designs für Haushaltsgeräte, Fahrzeuge und Firmenlogos für Shell, BP und Lucky Strike. Seine Maxime, dass sich Funktionalität und Design nicht ausschließen dürften, hätte Apple-Gründer Steve Jobs auch nicht besser sagen können. Seine Autobiografie gewährt auch nicht Loewy-Kennern einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise des Mannes, der von Shell bis zur Coca Cola Flasche unser aller Leben in optischer Weise so tief geprägt hat wie kaum einer anderer. Hier eine Auswahl der Designs von Raymond Loewy: