Schlagwort-Archiv: Unterschichtenfernsehen

Eine Ausprägung des modernen Fernsehens ist der Hang zu Scripted Reality und Reality Dokus. Vor allem die Sender der RTL Gruppe (RTL, RTL2 und Vox), aber auch SAT.1 füllen ihr Programm mit solchem Trash. Bei diesen Shows stellen hauptsächlich Laien-Schauspieler gescriptete Szenen in einer atemberaubend schlechten Qualität nach, dass es einem schier den Atem verschlägt.
Der Begriff Unterschichtenfernsehen wurde zuerst 1995 von der Satire-Zeitschrift Titanic im Zusammenhang mit dem Privatfernsehen verwendet, aber erst durch den Late-Night Talker Harald Schmidt einem breiten Publikum bekannt, der seinen damaligen Arbeitgeber SAT.1 als „Unterschichtenfernsehen“ bezeichnete.

Das Fernsehen der Zukunft? BBC Olympics und wie es früher war

Die Zeiten, in denen alle noch gemeinsam und am besten noch gleichzeitig  Fernsehen geschaut haben sind vorbei. Schon länger. Scharte man sich früher noch um die Fernsehaltar, um in trauter Familienrunde den Höhepunkt der Samstagabend-Unterhaltung zu schauen, seien es Show-Giganten wie Hans-Joachim Kulenkampff oder Blacky Fuchsberger, so hat längst der Fernseh-Autismus Einzug gehalten. Niemand macht […]

23. August 2012 | Konzeption