Bayer Universal

Herbert Bayer – ein Wegbereiter der Typo-Moderne

Weithin unbekannt wenngleich für viele Bereiche der modernen visuellen Kommunikation kaum wegzudenken, ist der Einfluß des Typografen und Grafik-Designers Herbert Bayer. Seine konsequente Verwendung der Minuskeln und grundlegenden theoretischen Ansätze während seiner Zeit am Bauhaus in Dessau finden im heutigen Design ihre visuelle Entsprechung in diversen Corporate Design-Manuals. (mehr …)

Welche Schriftart nutzt Real Madrid?

Neulich stand ich so in der Bahn und kuschelte mit den anderen Fahrgästen. Da stieg dann ein junger Mann ein, vielleicht so Mitte zwanzig. Er hatte eine von disen siebziger Jahre Style Adidas Ledersporttasche umgehängt, aus der Fan-Kollektion von Real Madrid. Beim näheren Hinsehen fragte ich mich dann, welche Schrift das wohl sei, die die Marketingabteilung von Real Madrid da ausgesucht hat.

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Typografie mit CSS

Cascading Style Sheets (CSS) gibt es nun seit gut zehn Jahren. Sie haben sich zum Standard für die Formatierung von Schriften und Aussehen von HTML entwickelt. Die Angaben, die entweder in einer ausgelagerten Datei oder im Code der Seite selbst eingebettet sein können, haben den Tag <font> abgelöst. Durch Vergabe von eindeutigen Bezeichnungen und für mehrere Elemente verwendbare Klassen lassen sich im Zusammenspiel mit Javascript komplexe Programme erstellen, die somit auf die einzelnen Teile zugreifen und sie verändern können. (mehr …)

Frutiger – der Film

Bei meinen Kollegen vom fontblog entdeckte ich einen Link zu diesem Youtube-Film. Der Filmemacher Sebastian Rohner hatte 2007 die Gelegenheit, ein langes Interview mit Adrian Frutiger zu führen, das er zu einer autobiographischen Dokumentation seines Lebens geformt hat. Frutiger, dessen Schriften Univers und die für die Beschilderung des Pariser Flughafens Weiterlesen…

Tausende Schriften und eine Richtige

“Sprache wird durch Schrift erst schön” heißt es in einem beliebten Blindtext. Erst durch die Gestaltung eines Textes wird er für den Leser erfassbar und verständlich.
Dies bedeutet für denjenigen, der einen Text setzt und ihm durch die gewählte Schrift erst sein Aussehen verleiht, dass er große Vorsicht walten lassen muß, welchen Font er genau auswählt. Nicht jede Schrift eignet sich dazu, um längere Texte abzubilden. Ist das Schriftbild zu offen, wie z.B. bei der Futura, ergibt sich für den Leser kein zusammenhängendes Bild. Wenn hingegen die Schrift zu dunkel ist, wie es bei fast allen fetten Schnitten (Bold) der Fall ist, dann wirkt der Text schnell wie eine dunkle Gardine über der Seite.
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